> Die Behandlung

„ […] Das Shiatsu kennt vielfältige Dehnungen und Manipulationen […] Die eine zielt darauf, Verspannungen am Körpergerüst des Empfängers zu lösen und auszugleichen […] die andere Art ist mehr eine Körperhaltung als eine Dehnung und dient dazu, einen Meridian an die Körperoberfläche zu bringen, um ihn besser behandeln zu können.“
(Beresforrd-Cooke, Carola: Shiatsu. München/Jena, 2013, S.45)

Während der Behandlung liegen die KlientInnen in bequemer Kleidung auf einer Matte am Boden, auf einer Liege, oder sitzen auf einem Stuhl.

Nach einem ersten Gespräch wird mit einer energetischen Befundung, der sogenannten Hara-Diagnose begonnen. Hara, japanisch für „Bauch“, ist mit dem einzelnen Wort unzureichend übersetzt. Hara bezeichnet mehr als nur eine anatomische Region, sondern meint vielmehr die Mitte, das Energiezentrum des Menschen.

„ […] Die Hara-Diagnose ist keine Diagnose im Sinne der modernen Schulmedizin.“

http://www.schule-fuer-shiatsu.de/images/pdf_downloads/Hara-Diagnose.pdf

Im Hara werden die energetischen Zustände der KlientInnen unter zwei besonderen Gesichtspunkten untersucht: Wo zeigen sich in diesem Moment die größte Energie-Überfülle (Jitsu) und der größte Energiemangel (Kyo).

Eine weitere Befundungszone ist der Rücken. Wie bei der Hara-Diagnose wird der energetische Zustand durch Berührung unterschiedlicher Rückenzonen erkundet.

Im Shiatsu bedeutet die Diagnose bereits Behandlung.